Fracking – Gefahr auch für Verl?

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V.l.: Wibke Brems, MdL,  Simon Lütkebohle, Ortsverbandssprecher, Rebecca Mohncke

Der Verler Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat am 19.02.2015 auf einer öffentlichen Informationsveranstaltung im Haus Henkenjohann zum Thema Fracking informiert.

Die Landtagsabgeordnete Wibke Brems, Sprecherin für Energiepolitik und Klimaschutz der Grünen Landtagsfraktion NRW, hat dabei Fracking von allen relevanten Seiten her beleuchtet, angefangen beim Bundesberggesetz und der rechtlichen Situation auf Bundesebene bis hin zur aktuellen Situation auf Landesebene.

Der Verler Rat hat sich bekanntlich am 19.05.2014 aus grundsätzlichen ökologischen Bedenken, insbesondere aus Gründen des Grundwasser- und Klimaschutzes gegen die Erlaubnis zum Fracking auf Verler Gebiet ausgesprochen. Während eine „Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen zu gewerblichen Zwecken” harmlos klingt, ist das Verfahren zur Gewinnung der Kohlenwasserstoffe, sprich Erdgas oder Erdöl, alles andere als harmlos: Bei dem als Fracking bezeichneten Verfahren wird unter hohem Druck eine Mischung aus Wasser und giftigen Chemikalien in den Boden gepresst, um so das Öl bzw. Gas zu lösen und fördern zu können. Wasser und Boden sind dabei der Gefahr der Verseuchung ausgesetzt.

Im Kreis Gütersloh, wo eine ungewöhnlich hohe Dichte privater Trinkwasserbrunnen besteht, sind das besonders beunruhigende Aussichten. Wir Grüne plädieren daher für ein ausnahmsloses Frackingverbot.

Artikel in der NW vom 21.02.2015 „Gas liegt nur 300m unter der Erde“

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